Unsere Geschichte


Foto: Das Palais Kesselstatt in Trier, erbaut 1744-1746.

Das Palais Kesselstatt in Trier, erbaut 1744-1746

Mit seiner über 650-jährigen Geschichte (1349-1999) ist das Weingut Reichsgraf von Kesselstatt eines der traditionsreichsten Güter im Anbaugebiet Mosel.

Das Rittergeschlecht von Kesselstatt ist im 14. Jahrhundert ins Trierische Kurfürstentum eingewandert. Die älteste Urkunde über den Kauf von "Wingerten" datiert von 1349.
Bereits 1362 hat Kuno von Falkenstein, Kurfürst von Trier, Johann von Kesselstatt als kurfürstlichen Hofmarschall  eingesetzt, womit dieser auch zuständig für den Keller und die gesamte Hauswirtschaft war. Sein Sohn Friedrich I von Kesselstatt wurde 1394 Mundschenk des Kurfürsten Werner von Falkenstein.

1776 wurden die Reichsfreiherren Kesselstatt von Kaiser Josef II zu Reichsgrafen erhoben. Als Johann Hugo Casimir Graf von Kesselstatt 1761-1794 Landhofmeister und damit oberster Amtsträger der Kurtrier-Residenz war, erließ Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen-Wettin im Mai 1787 die Verordnung anstelle der "Rheinischen Reben" seien künftig "bessere Reben" anzupflanzen. Ein Schreiben des Reichsgräflichen von Kesselstatt'schen Verwalters Reihs von Kröv an die dortigen Wingertpächter vom 3. Januar 1789 aus dem Archiv Kesselstatt liefert uns den Hinweis, dass mit "besseren Reben" der Riesling gemeint war.
"Bei Anpflanzung neuer Stöcke sollten die Lehnleute gehalten sein, puren grünen Riesling und grünen Kleinbergs sich zu gebrauchen...".

Vier ehemalige Maximiner Klöster mit Weinbergsbesitz an Mosel, Saar und Ruwer, die auch heute noch den Grundstock des Weingutes bilden, wurden zwischen 1854 und 1889 gekauft.

AN DER MOSEL  
Josephshof in Graach (1858) mit 8 ha
Domklausenhof in Piesport (1858) mit 8 ha
AN DER SAAR     
Abteihof in Oberemmel (1889) mit 21 ha
AN DER RUWER   
St. Irminenhof in Kasel (1854) mit 8,5 ha




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